Willkommen!

Abgelegt unter Willkommen

Hallo liebe Leser, und willkommen in meiner Welt der Lyrik und der Poesie. Ihr werdet bemerken, dass sich meine Gedichte nicht auf ein Thema und einen festen inhaltlichen Stil festlegen lassen. So hege ich die Hoffnung, dass für jeden etwas dabei ist.

Ich bitte darum, unbedingt meine Copyrightbedingungen und meinen Facebook-Disclaimer zu beachten.

Ich freue mich über jeden Kontakt, jedes Lob, jede Kritik und jeden Kommentar. Doch nun viel Spaß mit meinen Gedichten…

Euer Thomas

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Ikarus

Abgelegt unter Liebe

Noch nie hab ich so was gefühlt,
ich war mir selbst darin so fremd,
noch nie war ich so aufgewühlt,
so stumm, so schüchtern, so gehemmt.

Womöglich war es nur ein Kuss,
bei Nachtmusik und Kerzenlicht
der wirklich nichts bedeuten muss
das frag ich mich und weiß es nicht.

Was gestern war, ist heut vorbei.
Und was geschah, war nur ein Traum?
Bin ich jetzt einsam oder frei?
Vielleicht in einem Zwischenraum?

Hat diese Nacht denn einen Sinn,
den ich allein ergründen muss?
Liegt mehr als schöner Schein darin?
Wohl kaum. Es war doch nur ein Kuss.

Und ich? Ich war dein Ikarus…

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Briefe

Abgelegt unter Leben

Ich habe tief in mir gegraben,
trieb einen Tunnel in mein Sein,
als wollte ich Gewissheit haben,
ich bin in mir nicht ganz allein.

Ich traf im Dunkel meiner Tiefe,
ein Licht, vor dem ich stehen blieb,
vor ihm da lagen all die Briefe
die ich einst an mein Schicksal schrieb.

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weiß nicht wie…

Abgelegt unter Erotisches

Du bist die…
ich weiß nicht wie…
Du’s anstellst dass grad meine
Realität verschwimmt. Ich meine,
Du bist wohl irgendwie Magie.

Es zittern meine Beine,
so wie noch nie.
Ich fühl mich so alleine,
komm her und still mir meine
schmerzlichste und tiefste Phantasie.

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Facebook

Abgelegt unter Kritisches

Facebook macht die Erde bunter,
weil ein jeder jeden kennt,
jeder lässt die Hosen runter,
alle werden transparent.

Von den Chefs bis zu den Fräsern,
alle geben alles preis,
Partner, Freunde – alle gläsern,
hoch vom Teen zum Tattergreis.

Wir sind alle groß und prächtig
in der virtuellen Welt,
jeder Zwerg ist stark und mächtig,
jeder Feigling ist ein Held.

Bits und Bytes sind Haut und Knochen,
jeder wird zum Avatar.
Fleisch und Blut? Des Herzens Pochen?
Seele? Plugin! (downloadbar).

Facebook macht uns alle toller,
schön und intellektuell,
attraktiver, würdevoller,
jede Funzel leuchtet hell.

Ach was wär die Erde öder
ohne Facebooks schönen Schein,
kaum etwas ist wirklich blöder
als real im Wald zu sein.

Alle twittern, alle chatten,
jeder pflegt sein Kunstprofil
Heiße Liebe in den Betten?
Sex? Das gibt’s im Onlinespiel.

Keiner hat mehr echte Freunde,
nur per E-Mail spricht das Paar.
Für die WWW-Gemeinde
hält der Papst ein Webinar.

Heute bin ich einmal mutig,
heute geh ich vor die Tür;
doch kaum draußen – alles blutig:
Ich bin viel zu blöd dafür.

Flugs hinein, der Rechner wartet,
schnell zu Maus und Tastatur
draußen ist wie Welt entartet,
widerlich ist die Natur.

Nur die Onlinewelt ist ehrlich,
nur die Matrix ist real,
wild bedrohlich, brandgefährlich,
ist die Welt ein Jammertal.

Facebook kann allein uns geben,
machen wir uns da nichts vor,
Liebe, Freundschaft, wahres Leben,
Spaß und Glück am Monitor.

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Dein Stern

Abgelegt unter Philosophisches

Manchmal ist dein Stern im Sinken,
manchmal steigt er himmelwärts,
manchmal zeigt er nur ein Blinken,
manchmal leitet er ein Herz.

Manchmal frisst den Stern die Schwärze,
manchmal bricht er ihre Macht,
manchmal ist er nur die Kerze,
manchmal Leuchtturm in der Nacht.

Irgendwann geht er zugrunde,
irgendwann stürzt er ins Nichts,
doch in seiner letzten Stunde
flammt er auf zum Licht des Lichts.

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Wortberge

Abgelegt unter Stimmungen

In den Tälern
zwischen den Wortbergen
bin ich zuhause.

Dort erzähle ich schweigend
meine Geschichte.

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Im Flug

Abgelegt unter Liebe

Dein Kuss hat mich im Flug erreicht,
ich spür ihn süß auf meiner Haut,
er ist so zart, so luftig leicht,
hat meinen Panzer aufgetaut.

Ich fühle ihn als sanften Hauch,
der über meine Poren streicht,
mir auf dem Mund, der Brust, dem Bauch,
dem Flügelschlag der Feen gleicht.

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Weihnacht

Abgelegt unter Stimmungen

Ein Glitzern liegt auf  dieser Erde,
der Himmel leuchtet sternenklar,
auf dass es endlich Weihnacht werde
nach einem langen schweren Jahr.

Es schreibt sich Hoffnung in die Herzen
mit einem leisen Federschwung,
befreit uns Menschen von den Schmerzen,
und Seelen von Verbitterung.

Das Fest ruft auf zu guten Taten
es macht zum Friedensschluss bereit,
ermahnt die Lenker aller Staaten
zum Aufbruch in die neue Zeit.

Der Geist der Weihnacht macht uns hoffen,
er schenkt uns eine tiefe Kraft.
Die Herzen stehn dem Nächsten  offen,
sind voll der Liebe Leidenschaft.

Begeht das Fest in aller Stille,
kehrt in euch ein und kehrt euch aus.
Dann tragt in euch die Liebesfülle
verzaubernd in die Welt hinaus.

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Im Hafen

Abgelegt unter Liebe

Ich schaffe mich an dir,
an deiner Haut will ich mich häuten,
und suche ich ein Schlafquartier,
erhört dein Herz mein stummes Läuten.

Auf deiner Netzhaut will
ich sanft in deinen Tränen treiben,
in deine Tiefe tauchen, still
dir Verse in die Seele schreiben,

Du bist mein Nachtgewand,
spielt warm der Wind in deinen Falten,
dann ist’s, als streichelt deine Hand
mein Sein in tausend Urgestalten.

Im Hafen deiner Stadt,
lass ich den letzten Anker fallen,
dein Licht macht meine Augen satt,
mein Schmerz kann leis in dir verhallen.

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Leichtöl

Abgelegt unter Erotisches

Ich habe mich in dir vergessen,
fiel tief in ein glitzerndes Nichts,
Du spiegeltest mich unterdessen
im Schein eines göttlichen Lichts.

Wir liebten uns seiden verwoben,
von lüsternen Engeln bewacht
Bewusstsein? Gedanken? Zerstoben,
Atome im Schleier der Nacht.

Ein Blatt auf den schäumenden Wellen,
so war mir im Sturmwind dein Schiff,
ich spürte dich splitternd zerschellen,
am leuchtfeuerfunkelnden Riff.

Du hieltest mein Dasein umschlossen
mit sanfter und flehender Hand,
mein Eisherz ist in dir zerflossen,
dann ist es wie Leichtöl verbrannt.

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Auf einem fernen Planeten

Abgelegt unter Stimmungen

Ich bin geboren auf einem mir fernen Planeten.
Mir brennt seine Luft wie ätzendes Gas in den Lungen.
Sie frisst sich ins Blut, zersetzt meine brüchigen Venen.
Inmitten der Wüste friste ich traurige Stunden.

Ich trotze vermummt den schneidenden, eisigen Winden.
Mein Herz stellt sich tapfer dem Kanon steter Gefahren,
den Feinden, bewaffnet mit Speeren, Schwertern und Schilden.
So flutet mir bleiern die Angst den knurrenden Magen.

Mein Rüstzeug wiegt schwer auf langsam erlahmenden Schultern.
Das Rückgrat ist krumm vom Stolz und Gewicht der Standarte.
Ich taumle voran, die Wehmut wie Öl in den Muskeln
und folge dem Trug von Wärme im schützenden Hafen.

Ich bin auf einem mir fernen Planeten geboren.
Auf Suche nach Liebe und Glück im Herzen der Fremde
bin ich entwurzelt und angstvoll durchs Leben gezogen,
doch fand ich statt Wahrheit und Heimat nichts als nur Menschen.

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