Gedichte gegen das Alltagsgrau...

Kategorie: Liebe (Seite 7 von 8)

Meine Liebesgedichte

Vertrauen

Wenn grabentiefe Sorgenfalten
dir Schneisen in Dein Leben schlagen,
im Herzen Zweifel Einzug halten
und Ängste Deine Seele plagen,

wenn Deine Welt zerbrochen scheint,
und jede Hoffnung ohne Sinn,
dein Himmel nur noch Tränen weint,
und Mut dir fehlt zum Neubeginn,

Dann freu dich an den kleinen Dingen,
die dir des Lebens Füllhorn schenkt,
spür deine Seele leise schwingen,
wenn jemand sorgend an dich denkt.

Vertrauen wächst in vielen Stunden
will es zu großer Kraft gedeihn,
und manchmal braucht es nur Sekunden,
um es dem Untergang zu weihn.

Da soll nicht tiefe Furcht gewinnen,
die dich fast zerreißen will,
lass nicht dein Sein ins Nichts zerrinnen,
und steh nicht angstvoll zitternd still.

Such dir die Kraft aus einer Quelle,
die warm sich in dein Herz ergießt,
an einer fast geheimen Stelle,
die sich dir nicht von selbst erschließt.

Hab Mut, den Weg dorthin zu wagen,
und willst Du nicht alleine gehn,
lass dich ein Stück weit von mir tragen,
bis wir sie gemeinsam sehn.

Dann lass ich dich die letzten Schritte
zu deinem Selbst alleine tun,
und warte hier, nah Deiner Mitte,
um danach mit Dir auszuruhn…

Dein Kuss

Dein Kuss lässt in mir Vögel fliegen,
lässt in mir Flüsse rückwärts gehen,
dein Kuss kann meinen Schmerz besiegen
und lässt mich neue Ufer sehen.

Dein Kuss vertreibt die größten Sorgen
und macht zu neuem Tun bereit,
er wendet mich hinein ins Morgen,
und löst aus der Vergangenheit.

Dein Kuss lässt meine Seele schweben,
und zeigt mein Sein in schweren Zeiten,
in meines Herzens sanftem Beben,
als Wunderwelt der Möglichkeiten.

Dein Kuss lässt mich mein Leben spüren,
er macht mich wach und macht mich reich,
kann mich aus meinen Ängsten führen,
und macht mich, wo ich hart war, weich.

Ich will mit dir im Kuss versinken,
Dein Du, mein Ich im tiefsten Wir,
und will dem Tagwerk Abschied winken,
mit Dir vereint im Jetzt und Hier.

Ich weiß Du kannst mir nicht gehören,
es sei denn, dass Du Dich mir schenkst,
drum lass mich dich im Kuss betören,
damit Du dich in mich versenkst,

damit Du bleibst in in meiner Seele,
in meinem sonst so leeren Ich
weil ich mich ohne dich verfehle,
drum meine Liebste küss ich dich…

Herz-Raum-Zeit

In falschem Rhythmus tickt die Zeit,
will stur nicht in die Zukunft geh’n,
der Weg zu Dir wird schmerzvoll weit,
wenn sich die Zeiger rückwärts dreh’n

Ein Lichtjahr wird aus großer Nähe,
wenn sich der Raum ins Gestern krümmt,
aus meinem Wunsch, dass ich Dich sähe,
wird Schmerz, der mir den Atem nimmt.

Ein schwarzes Loch frisst meine Seele,
bleibst Du noch lange mir verwehrt,
die Sehnsucht schnürt mir meine Kehle,
bis leidvoll sie mein Herz versehrt.

Ich will mir eine Sanduhr stehlen,
und dreh die Zeit ganz einfach um,
damit wir uns nicht mehr verfehlen,
im Herz-Raum-Zeit-Kontinuum.

Höllenhunde

Verborgen tief im Seelengrunde,
ruht dir ein schlummernder Vulkan,
zu seinen Füßen schlafen Höllenhunde,
sie warten still auf eine Herzenswunde,
und dass dir jemand wehgetan.

Lässt großer Schmerz den Berg zerspringen,
bis er sein heißes Feuer speit,
kann niemand sie zur Ruhe zwingen,
sie nicht im Streit zur Erde ringen,
so lange deine Seele schreit.

Sie kennen nur ein einzig Streben,
und jagen auf das Böse zu,
sie würden dir ihr ganzes Leben,
und noch viel mehr als jenes geben,
im Kampf für deines Herzens Ruh.

Doch deine Hunde sollen schlafen,
bei mir bist Du nicht mehr allein,
ich will, seitdem wir zwei uns trafen,
für dich ein warmer Heimathafen,
und steter Quell der Liebe sein.

Fort…

Nun bist Du fort
ohne ein Wort,
hast auf Deinen leisen Sohlen
Dich heimlich einfach fortgestohlen.
Was warf Dich so aus unsrer Bahn,
was habe ich Dir angetan?
Haben wir genug geredet,
oder uns nur angeödet,
und hab ich einfach nicht gespürt
wohin Dein Weg Dich heute führt?

Sag – ist da ein andrer Mann,
der Dich mehr entflammen kann,
oder hast Du mich so satt,
dass leichtes Spiel der Fremde hat?
Warum hast Du mir nichts gesagt,
warum nur hab ich nicht gefragt,
was Du so schwer und traurig fandest,
als Du so schweigsam vor mir standest?

Warum nur bist Du so erkaltet,
hab ich doch alles schön gestaltet,
habe stets an allen Tagen,
auf meinen Händen Dich getragen,
bin immer aufmerksam gewesen,
hab jeden Wunsch Dir abgelesen,
von Deinen Augen, die stets schauten,
als wenn sie ewig auf uns bauten,
die jetzt nach neuen Ufern sehen,
sag was ist nur mit uns geschehen?

Ich bitte Dich, komm doch zurück,
zu schön war unser kurzes Glück,
wir haben uns soviel zu geben,
noch soviel vor uns zu erleben,
mein Herz, ich fleh und bitte Dich,
sei wieder mein, ich liebe Dich…

Mein Wort…

Mein Wort, es will in Deine Zeilen,
mein Notenschlüssel in Dein Lied,
mein Strich in Deinem Bild verweilen,
so wie es sanft mich in Dich zieht.    

Mein Kuss er will auf Deine Lippen,
die Brust will Deine Brust berührn,
mein Bauch er möchte Deine Rippen,
so wie mein Ich das Deine spürn.

Mein Herz will Deinen Rhythmus schlagen,
mein Blut pulst heiß und sehnsuchtsvoll,
ich spüre Dich ganz tief im Magen,
da wo die Liebe durchgehn soll… 🙂

Und finden wir uns in den Küssen
zartwarm umarmt und tief vereint,
dann spür ich in den heißen Flüssen,
dass mein Herz vor Freude weint…

Liebende Zeilen

Liebende Zeilen
aus Worten gewebt
die streicheln und heilen
dass mein Herz mir bebt.  

Ein sehnendes Fühlen
zieht mich zu Dir zurück
ein inneres Wühlen
zartbitteres Glück

Das tiefe Verlangen
und grosse Begehrn
macht ängstlich mich bangen
es könnt mich verzehrn

Doch Freundschaft und Liebe
zwei Pole so schön,
sind einander nicht Diebe
da ist kein Vergehn

Und wenn ich sie küsse
Deine Lippen so weich
machen Zartheit und Süße
sie Schneeflocken gleich

Drum liebe ich tief Dich
mit Herz, Leib und Sinn
und fühle mich glücklich
und geb mich ganz hin

Liebe Sonne

Die Sonne hat heut nicht gelacht,
und hat den Wolken Platz gemacht,
damit die Blümchen Wasser kriegen,
und nicht verdorrt am Boden liegen.    

Doch hörte ich mein Herz laut klopfen,
sah ich doch in jedem Tropfen,
Dein Antlitz und Dein Liebesleuchten,
die das  Grau in Grau  verscheuchten.

Jetzt träum ich hier so vor mich hin,
und hab die Sonne in mir drin…

Feuerspiele

Ein Streicholz, das trieb seine Scherze
mit einer kleinen Wunderkerze.
Als es im Spiel die Wand langschrammt,
da ist es plötzlich aufgeflammt
und hat so ziemlich unbegründet
die Wunderkerze mitentzündet.
Es freuten sich die beiden sehr
an ihrem schönen Lichtermeer.
Doch wurde beiden schmerzhaft klar,
wie kurz doch das Vergnügen war.
So war es heiss und spannend freilich,
doch die Folgen unverzeihlich –
willst Du im Spiel schon Feuer fangen,
dann ist`s für immer ausgegangen,
und wenn es wirklich Flammen braucht,
bleibt nur ein ein Köpfchen, das noch raucht…

Du bist…

Du bist in jeder meiner Poren,
in jedem Klang in meinen Ohren,
in jedem Schlag von meinem Herzen,
ein Schmerz im Glück, ein Glück in Schmerzen.

Du bist in jedem Wimpernschlag,
in jeder Speise, die ich mag,
in jedem warmen Sonnenstrahl,
in jedem Wort in jeder Zahl.

Du bist in jedem Atemzug,
bist tiefe Sehnsucht, nie genug,
Du bist im Mond am Himmelszelt,
im Regen, der herniederfällt.

Du bist im Kitzeln meiner Nase,
ein Frühlingsstrauss in leerer Vase.
Du bist in jedem meiner Schritte,
und in jeder Regung meiner Mitte.

Du bist der Duft im Rosenrot,
das Wasser für mein Lebensboot,
ein Leuchtturm mir auf schwerer Fahrt,
und Rettung mir, wenn Unheil naht.

Bist schillernd wie der Regenbogen,
im Kräuseln auf des Ozeans Wogen,
Du bist im frischen Grasegrün,
und auch im bunten Blumenblühn.

Du bist im glockenhellen Lachen,
in Funken, die das Feuer machen,
Du bist im sprudelnd klaren Bach,
im Regen mir ein festes Dach.

Du bist das sanfte Meeresrauschen,
ich will an Deinen Ufern lauschen.
Du bist im Rascheln in den Wipfeln,
im Schnee auf puderweissen Gipfeln.

Du bist für mich der ruhige Hafen,
ich will in Deinen Armen schlafen,
will zart Dich an den Händen fassen,
mich ganz tief in Dich fallen lassen.

Du bist in meinem Haar der Wind,
bist Klarheit, wo sonst Zweifel sind.
Du bist der helle Sonnenschein,
ein echter Trost, bin ich allein.

Du bist mein Fühlen und mein Spüren,
ich will mich stets mit dir verführen,
mich mit Dir durch die Kissen wälzen,
und zart und wild mit Dir verschmelzen.

Du bist mein Stern am Firmament,
ein Feuer, das tief in mir brennt.
Du bist der süsse Morgentau,
bist Freundin mir, geliebte Frau.

Bist manchmal Schmerz und Traurigkeit,
Vertrauen, Sanftmut und Geborgenheit,
bist Schokocreme in meiner Torte
und viel, viel mehr als diese Worte.

Du bist das Prasseln im Kamin,
die Seele, die ich selber bin,
Mit jeder Faser lieb ich Dich
Du bist ein guter Platz für mich…
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Hier dazu noch etwas im anderen Rhythmus…

Du bist das Herz in meinem Fühlen,
das Zentrum meines ganzen Seins,
Du bist das Wasser auf die Mühlen,
des mir sonst viel zu schweren Steins.

Du bist in meiner Tränen Glitzern,
in ihrem Salz das süsse Element,
in den Million keinen Spritzern,
das was vom Schmerz die Freude trennt.

Du bist mir manchmal grosse Trauer
doch mehr noch meines Glückes Quell
gibst meiner Liebe Halt und Dauer
machst meine dunklen Stunden hell

Dein Herzschlag, meine Welt

Sein starker Schlag schöpft meine Welt,
schlägt Pfähle in den Wechsel der Gezeiten,
und stählt, was sonst zu Staub zerfällt,
färbt ihres Himmels graugeprägte Weiten,
sein rotes Blut, der Äther, der sie hält.

Sein Rhythmus schenkt ihr Energie,
lässt leis ihr Werden von Musik begleiten,
formt sanft zur Fuge ihre Melodie,
ein Lied als Unterpfand von Ewigkeiten,
sein stetes Pochen ihre Symphonie.

Dein Herz ist meiner Welt der Rahmen,
Gestade für mein Meer der Möglichkeiten,
fasst mich mit seinen starken Armen,
soll immer und für alle Zeiten
mit seiner Liebe nicht erlahmen.

Dein Herz

Dein Herz, es ist nicht nur ein Raum,
kein großer Saal, nur karg erhellt,
braucht keine Türen, Lichter kaum,
Dein Herz ist eine Lichterwelt.

Drum lade viele Freunde ein
diese Welt zu teilen,
statt lemmingleich tagaus, tagein
durch ihre Angst zu eilen.

Lass dein Licht ihr Lotse sein,
in ihren schweren Tagen,
und lehre Sie im hellen Schein
ihr Leben und die Liebe wagen.

Ich weiß, ich hatte mich verirrt,
mein Weg, er schien verloren.
Als ich Dich traf war ich verwirrt,
nun bin ich neugeboren.

Ich liebe es, Dein schönes Herz,
sein strahlend schönes Liebeslicht,
genieß den traurigschönen Schmerz,
ich lieb, vermiss, doch leide nicht.

Mein größter Wunsch, den ich noch hab,
des Glückes Tränen würd ich weinen,
wenn unsre Welten vor dem Grab
zum einem Kosmos sich vereinen.

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