Möbiusschleifen

Abgelegt unter Liebe

Ich reiße die Zeit
in hauchfeine Streifen,
verziere dein Kleid
mit schneeweißen Schleifen.

Ich krümme den Raum
und forme ein Kissen
aus luftigem Flaum,
um dich drauf zu küssen.

Ich reiße dein Kleid
in hauchfeine Streifen,
verflechte die Zeit.
zu Möbiusschleifen.

Ein Kommentar

Ein Kommentar zu “Möbiusschleifen”

  1. Iris Wilkeam 12. Februar 2011 um 00:30 1

    Sehr geehrte Damen und Herren von der Redaktion,

    dieses Gedicht gefällt mir außerordentlich gut! Es ist modern und avantgarde! Sehr intellektuell. Darf man den Namen des Autoren erfragen?

    Mit freundlichen Grüßen

    Iris Wilke

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben