Terrabella

Gedichte gegen das Alltagsgrau...

Schlagwort: Schönheit

Nie mehr

Nun keimt in mir, was ich schon lange heimlich spüre,
von dem ich niemals glaubte, dass es wirklich lebt.
Doch ist so stark, was durch dein Dasein aus mir strebt,
dass ich mein Leben seither lächelnd anders führe.

Du kamst in jener Nacht und tratst durch meine Türe,
Ich war beseelt, von deiner Schönheit ganz durchwebt.
Nun fühl ich, wie mein Herz erschüttert ist und bebt,
Wenn ich dein ganzes Du mit meinem Ich berühre.

Ich weiß genau, dass in den achtzig Jahren Leben
Das Glück oft kommt und wieder mit dem Wind verweht,
Dass all die schönen Dinge viel zu schnell entschweben,

Wenn man durch Angst entmutigt vor dem Wunder steht.
Drum glaube mir, ich kann und will dir alles geben
Damit die Liebe zwischen uns nie mehr vergeht.

Sternenblütenseidenhaut

Deine Augen heißen Sterne,
deine Lippen könnten Blüten sein,
in tiefster Nacht aus großer Ferne,
erstrahlt ihr Rot im hellen Sternenschein.

Deine Haare weich wie Seide,
golden schimmert deine feine Haut,
Dein Körper eine Sommerweide,
nie hab ich derart Schönes angeschaut.

Seh ich deine sanften Züge,
scheinen meine Worte ohne Wert,
doch auch, wenn ich dir nicht genüge,
find ich dich mehr als nur begehrenswert…

Pro und Contra

Ich liebe kleine Frauenbrüste,
sie sind für meine Hand gemacht,
obwohl auch bei der großen Büste,
mein Herz und auch was andres lacht.

Ich liebe sie die zarte Rundung,
im ersten Drittel einer Frau,
und dies Gedicht spricht von Bewund’rung
für den kleinen Vorderbau.

Doch mag ich auch das große Mittel,
mit dem sie Lustsignale sendet,
auch wenn es statt im ersten Drittel,
in etwa bei der Hälfte endet.

Denn Brüste sind ein Markenzeichen,
für Liebe, Lust und Fruchtbarkeit,
doch sind nicht nur die großen, weichen
ein Synonym für Weiblichkeit.

Drum will ich eine Lanze brechen,
(nicht meine eigne) – für die kleine Brust,
sind doch die Frau’n mit kleinen, frechen,
oft wahre Göttinnen der Lust.

Nun wollen wir die Frau nicht messen,
nur an der Optik ihrer Blusen,
kann Man(n) doch herrlich selbstvergessen,
an Brüsten jeder Größe schmusen.

Bald schreib für alle, die nun schelten,
dass nicht der Damen schöner Vorderbau,
kann als Essenz des Weibes gelten
ich eine Hymne an den Po der Frau…

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