Hab Dir in Herz und Aug geschaut,
will in die Poren Deiner Haut,
will warm und weich mich um Dich schlingen,
tiefzart in Deine Wärme dringen – 

und zeichne wie auf einer Karte,
auf Deinen Hügeln Planquadrate,
die mit der Zunge ich vermesse,
und jedes andre Land vergesse…

Will mit den Händen südwärts reisen,
zieh mit den Kuppen kleine Schneisen,
die mich zu Deiner Mitte führen,
will fühlen, riechen, schmecken, spüren…

und möchte mitten in das Beben,
mich ganz in Deine Tiefe geben,
uns sanft verwringen und verwälzen,
in einem weichen Kuss verschmelzen…

bevor erregt und atemlos
Dein weicher und erhitzter Schoss,
und meine heissbetörten Lenden
ihr wildes Spiel im Schrei beenden…