Warum bin ich Soldat geworden,
so friedlich war ich doch als Kind,
“Kampf dem Terror“ heisst das Morden,
durch das die Mörder Helden sind. 

In diesem Räderwerk gefangen,
so füg ich mich in mein Geschick,
befolge treu, was sie verlangen,
als Opferlamm der Politik.

Für die die Toten Zahlen sind,
die sitzen plaudernd beim Bankett.
Für sie stehn wir im Wüstenwind
Und bringen Tod und Lazarett.

Wir lassen andere entscheiden,
ob man dem Kind den Vater raubt
und bringen tausendfaches Leiden,
nur weil der Mensch fanatisch glaubt.

So büssen wir für das Versagen,
von Politik und schwarzem Geld,
und glauben treu, unser Ertragen,
sei einfach nur der Lauf der Welt.

Was wolln wir tun, dass Religionen,
mehr Liebe sind als Idiotie,
dass all die friedlichen Millionen,
sich lösen aus der Apathie.

Wie wollen wir die Welt bekehren,
sie reissen aus dem Todeswahn,
wir sollten schreien und uns wehren,
uns fügen nie dem bösen Plan.

Wir können nicht im Großen handeln,
für uns zählt jeder kleine Schritt,
nur wenn wir unser Nächstes wandeln,
dann geht die Welt am Ende mit.