Gedichte gegen das Alltagsgrau...

Schlagwort: Erotik (Seite 2 von 2)

Stiftung Warentest

Ich würde dich so gern probieren,
dich sanft auf Herz und Nieren testen,
würd‘ gar zu gern an dir hantieren,
natürlich nur zu deinem Besten.

Ich möchte dich so gern justieren,
und Funktionalitäten checken,
dich sanft mit feinen Ölen schmieren,
und dein Spezialprogramm entdecken.

Ich möchte dich so gerne starten,
mit allen deinen Möglichkeiten,
kann unsern Test kaum noch erwarten,
Hach, würde mir das Spaß bereiten…

Ganzes Ziel

Dich zu umarmen,
ist mein ganzes Ziel,
und dich zu halten,
an Glück fast zu viel.

Dich zu berühren,
ist mein Verlangen,
und dich zu begehren,
nimmt mich ganz gefangen.

Dich zu erobern,
mit zärtlichen Händen,
und flatternden Küssen,
das soll niemals enden.

Und mit dir zu schweben,
in den Himmel der Liebe,
es kann mich vollenden,
wenn es ewig so bliebe.

Augenweide

Ich lieg auf meiner schönsten Augenweide,
von Frühlingsdüften bittersüß umfangen,
den leisen Wind um wintermüde Wangen,
fühl ich die Lust auf sommerfrohe Heide.

Das Kältegrau, an dem ich fröstelnd leide,
weicht zögernd sehnlich schmerzendem Verlangen,
nach Früchten, die in satten Wipfeln prangen,
und Luft um meine Haut, wie Samt und Seide.

Ich atme Gras, spür warme Erde beben,
es reißt ein tiefes, unbedingtes Müssen,
mich in ein neues, prall gefülltes Leben.

Ein Traum, genährt von nimmermüden Flüssen,
lässt mich in immergrüne Himmel schweben,
und ich will endlich deine Lippen küssen…

Auf ewig

Als ich deinem Atem lauschte,
dein weit entrücktes Beben sah,
mit dir sanft tastend Küsse tauschte,
und meine Seele Lust gebar,
die tief in meinem Herzen rauschte,

da rührte sich ich in dir ein Wollen,
es bot sich mir als Sehnen dar,
und forderte von mir ein Sollen,
so wie ein tiefes Donnergrollen,
das schon von fern bedrohlich war.

Ich ließ mich mit den Winden treiben,
sie zausten mir das feuchte Haar,
ich wollte mich in dir entleiben,
um lustvoll mir dir ganz und gar,
auf ewig dort im Sturm zu bleiben.

Schmetterlinge

Tausend kleine Schmetterlinge
in meinem Bauch sind guter Dinge.
Es flattert fröhlich Flügelschlagen
und kribbelt mir ganz doll im Magen.
Ich fühle mich wie neugeboren,
verliebt bis über beide Ohren,
die rot vor lauter Liebe glühen,
derweil im Kopf mir Rosen blühen.

Ich bin total elektrisiert,
dass mir das Herz fast explodiert
und mir bis hoch zum Kragen pocht,
mein Blut so heiß, dass es fast kocht,
das mir, anstatt es langsam fließt,
wie Dampf durch meine Adern schießt.

Ich fühl ein zartes, süßes Ziehen
auf halbem Weg von Kopf bis Knien
und alle meine Nervenenden,
die sehnen sich nach deinen Händen,
nach deinen Küssen, zarten Bissen
und wilden Spielen in den Kissen.

Mein Körper spielt wie wild verrückt,
ich bin von dir total beglückt,
berauscht und völlig kopfverdreht
dass es durch Mark und Bein mir geht,
mir meine Sinne schwinden macht,
den Schlaf mir raubt in dunkler Nacht.

Ich liebe dich so doll und viel
mit Haut und Haar, mit Stumpf und Stiel,
vom Zeh bis hoch zur Nasenspitze,
wo ich auch steh und geh und sitze.
Ich will, dass du es nie vergisst,
wie schön durch dich mein Leben ist.
Du bist der größte Schatz für mich,
ich bin verzückt, ich liebe dich.

Schiffe

Wenn meine Hände Schiffe wären,
dann wär dein Bauch ihr Ozean,
und deine Brüste wären Schären,
da legten sie voll Neugier an.

Und meine Finger sind Matrosen,
erkunden sanft das schöne Land,
sie streicheln deine Gipfelrosen,
und liegen still am Inselstrand.

Die Schiffe segeln in den Süden,
voll Forscherdrang zum neuen Ziel,
erobern ohne zu ermüden,
die süßen Wasser unterm Kiel.

Doch die Matrosen wollen baden,
statt nur verzückt an Deck zu stehn,
und würdest Du zum Bleiben laden,
dann könntest Du sie glücklich sehn.

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