Terrabella

Gedichte gegen das Alltagsgrau...

Schlagwort: Vertrauen (Seite 2 von 2)

Ganzes Ziel

Dich zu umarmen,
ist mein ganzes Ziel,
und dich zu halten,
an Glück fast zu viel.

Dich zu berühren,
ist mein Verlangen,
und dich zu begehren,
nimmt mich ganz gefangen.

Dich zu erobern,
mit zärtlichen Händen,
und flatternden Küssen,
das soll niemals enden.

Und mit dir zu schweben,
in den Himmel der Liebe,
es kann mich vollenden,
wenn es ewig so bliebe.

Vertrauen

Wenn grabentiefe Sorgenfalten
dir Schneisen in Dein Leben schlagen,
im Herzen Zweifel Einzug halten
und Ängste Deine Seele plagen,

wenn Deine Welt zerbrochen scheint,
und jede Hoffnung ohne Sinn,
dein Himmel nur noch Tränen weint,
und Mut dir fehlt zum Neubeginn,

Dann freu dich an den kleinen Dingen,
die dir des Lebens Füllhorn schenkt,
spür deine Seele leise schwingen,
wenn jemand sorgend an dich denkt.

Vertrauen wächst in vielen Stunden
will es zu großer Kraft gedeihn,
und manchmal braucht es nur Sekunden,
um es dem Untergang zu weihn.

Da soll nicht tiefe Furcht gewinnen,
die dich fast zerreißen will,
lass nicht dein Sein ins Nichts zerrinnen,
und steh nicht angstvoll zitternd still.

Such dir die Kraft aus einer Quelle,
die warm sich in dein Herz ergießt,
an einer fast geheimen Stelle,
die sich dir nicht von selbst erschließt.

Hab Mut, den Weg dorthin zu wagen,
und willst Du nicht alleine gehn,
lass dich ein Stück weit von mir tragen,
bis wir sie gemeinsam sehn.

Dann lass ich dich die letzten Schritte
zu deinem Selbst alleine tun,
und warte hier, nah Deiner Mitte,
um danach mit Dir auszuruhn…

Höllenhunde

Verborgen tief im Seelengrunde,
ruht dir ein schlummernder Vulkan,
zu seinen Füßen schlafen Höllenhunde,
sie warten still auf eine Herzenswunde,
und dass dir jemand wehgetan.

Lässt großer Schmerz den Berg zerspringen,
bis er sein heißes Feuer speit,
kann niemand sie zur Ruhe zwingen,
sie nicht im Streit zur Erde ringen,
so lange deine Seele schreit.

Sie kennen nur ein einzig Streben,
und jagen auf das Böse zu,
sie würden dir ihr ganzes Leben,
und noch viel mehr als jenes geben,
im Kampf für deines Herzens Ruh.

Doch deine Hunde sollen schlafen,
bei mir bist Du nicht mehr allein,
ich will, seitdem wir zwei uns trafen,
für dich ein warmer Heimathafen,
und steter Quell der Liebe sein.

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