Wie tief sind mir die kleinen Pfeile,
vom Jäger Schmerz ins Herz gejagt,
und wirken dort wie schwere Keile,
bis dass es mir den Dienst versagt.

Wie wütet dieses Ungeheuer
das jeden Mitgefühls entleert,
in mir wild brennt wie Fegefeuer,
und meine Seele fast verzehrt.

Wie fließt das Gift der letzten Frage,
durch meine Blutbahn ohne Sinn,
und wie verdunkelt es die Tage,
bis ich im tiefsten Winter bin.

Ich weiß den Wert nicht dieser Wunden,
ich seh’ den Weg nicht aus dem Schmerz,
doch Du machst meine schwersten Stunden,
erträglich, und Du heilst mein Herz…