Oben auf den Gipfeln (nach Goethe)
Oben auf den Gipfeln
ein Schuh:
in allen Wipfeln,
suchest Du
drunter den Mann.
Die Vögelein zwitschern im Walde:
“Dort, nah der Halde -
hängt er im Tann.”
Oben auf den Gipfeln
ein Schuh:
in allen Wipfeln,
suchest Du
drunter den Mann.
Die Vögelein zwitschern im Walde:
“Dort, nah der Halde -
hängt er im Tann.”
Auf deinem Busen saß ein Frosch
und quakte: „Lass die Finger“
von dieser schönen Frauenbrust,
das sind jetzt meine Dinger!“
Als ich darauf den Frosch verdrosch,
floh er von deinen Brüsten,
zurück ins Glas und träumte dort
von unerfüllten Lüsten.
Ich griff beherzt nach deinem Fleisch,
Du schlugst mir auf die Pfoten:
„Der Frosch ist ein verwunschner Prinz.“
Die sind dir jetzt verboten!“
Du nahmst den Lurch und küsstest ihn
voll Inbrunst auf die Lippen,
er wuchs, er schwoll, es machte Peng!
Er sprengte seine Rippen.
Da hockte nun dein stolzer Prinz
Er reckte seine Glieder.
Er sah dich an, ein und sagte „Quak!“
und hüpfte auf und nieder.
Ob Frosch, ob Prinz, wer weiß das schon,
kein Mann ist ohne Macken,
und willst Du einen echten Kerl,
musst du dir einen backen.
Ich will dürfen, nicht nur müssen,
schmatzen, schlürfen, lüstern küssen,
doch ein jegliches Begehren
will die Welt mir stur verwehren.
Jammertal der Lustvernichtung,
Ödland schnöder Fremdverpflichtung!
Jedes noch so schöne Wollen,
ist verpönt im blöden Sollen.
Schmerzlich macht man mir bewusst:
Mensch, Du darfst nur, was Du musst!
Nur wenn dringlich an der Luft,
mich der Darm geschäftlich ruft,
und im Bauch mein Leibgericht
schmerzhaft in den Seiten sticht:
muss ich, aber darf ich nicht!
Kosmisch und global betrachtet
ist der Mensch bakteriell,
winzig klein und tief umnachtet,
stirbt er dumm und viel zu schnell.
Aus des Weltalls kühler Ferne,
ist der Mensch ein Riesenzwerg,
dilettiert im Licht der Sterne,
nennt das stolz sein Lebenswerk.
Von der Sonnenoberfläche,
sieht der Mensch so putzig aus,
eine Ausgeburt der Schwäche,
eine Weltall-Leberlaus.
Doch er hält sich für die Krönung
aller Schöpfung, hat nur Spott,
für die Götter – welche Höhnung -
glaubt, er sei schon selbst ein Gott.
Schlägt jedoch die letzte Stunde,
naht das Ende seiner Uhr,
hört man leis aus seinem Munde:
„Ach, welch Würmchen bin ich nur.“
Herr Müller sucht zum Weihnachtsfest
den tollsten Baum der Stadt,
weil Nachbar Schmidt, was ihn sehr stresst,
wohl sonst den größten hat.
Von einem Baum, hoch wie ein Mast,
hat der zuletzt erzählt,
was unsern Müller ohne Rast,
mit Neid und Missgunst quält.
Herr Müller zieht die Handschuh an,
bemützt sein kahles Haupt,
und rast und friert und sucht sodann,
bis er sich fündig glaubt.
Der Baum scheint groß und wohlgestalt
Zwei Meter misst das Stück,
er scheint ihm etwas hoch bezahlt,
doch wähnt er sich im Glück,
Er schultert seinen Weihnachtsfund,
und schleppt ihn heim nach Haus,
er scheuert sich die Finger wund,
doch macht ihm das nichts aus.
Er spürt den Strom, der hochfrequent
durch seinen Rücken rast,
weil ihm der Ischias schmerzvoll brennt
ob der zu großen Last.
Herr Müller robbt im Schneegebraus,
das Antlitz schmerzverzerrt
mit seinem Riesenbaum nach Haus,
den er so heiß begehrt.
Schon festlich ist der Tisch parat
mit Omas Porzellan,
und Müller stolz wie ein Soldat,
hebt seine Tanne an.
Er spürt in sich ein tiefes Glück
und siegerlächelt stolz,
dagegen taugt des Nachbars Stück
wohl nur zum Feuerholz.
Der Baum, er prangt und wird geschmückt,
er freut sich wie ein Kind,
ist ob der Kerzen hochbeglückt,
weil es nur echte sind.
Herr Müller, der den Baum erklimmt,
er gibt sich akkurat,
damit der Strohstern oben stimmt,
den er in Händen hat.
Sein Sohn, mit Schokoweihnachtsmann
kommt in den Raum hinein,
stößt aus Versehn die Leiter an,
wir hören Müller schrein.
Herr Müller brüllt und zappelt wild
greift nach der Zimmerleucht’,
sein Fuß zerstört den Hirsch im Bild,
als er laut panisch keucht…
Wie immer kommt ein zweites dann
zum ersten Ungemach,
der Dübel der nicht halten kann,
bricht aus dem Putz mit Krach.
Voll auf den Tisch – der Müller stürzt
zudem fällt auch der Baum,
der Braten, raffiniert gewürzt,
er segelt durch den Raum.
Der Baum zerbirst im Flammenstich,
schon schmilzt der Weihnachtsmann,
die Kerzen zünden weihnachtlich
die Tüllgardinen an.
Das Zimmer strahlt im hellen Schein,
die ganze Bude brennt,
worauf der Müller nicht allein
raus auf die Straße rennt.
Am Ende geht die Feuerwehr,
das Haus qualmt imposant,
Herr Müller heult, die Gattin mehr,
der Nachbar kommt gerannt.
„Was für ein Pech zum Krippenfest,
wir laden euch gern ein,
zu unserm Weihnachtsbratenrest
und einem Gläschen Wein.“
Der Müller ist nur leicht verletzt
und folgt ihm in sein Haus,
auch Frau und Kind, noch schwer entsetzt,
sehn mitgenommen aus.
Ach wie Müller da erschrickt,
als er zur Stube geht
und dort des Nachbarn Baum erblickt,
der auf dem Tischlein steht.
Kaum einen Meter misst der Baum,
Herr Müller wird ganz bleich.
Er ringt nach Luft und glaubt es kaum,
sein Kniegelenk wird weich.
Bedenke: wer nach andern schielt,
jagt oft nur schönen Schein,
denn das, worauf er neidisch zielt
kann auch ein Unglück sein.
Ich starte meine eigne Olympiade
will bald schon Kanzler aller Deutschen werden.
Der Spruch von falscher Hast und jungen Pferden
ist Ansporn mehr, als hemmende Blockade.
Dank einer populistischen Scharade,
betäube ich die Wähler-Lemmingherden,
im feinen Zwirn mich salbungsvoll Gebärden,
verschafft mir eine ehrliche Fassade.
Dem Unwägbaren in den Plebisziten
zu wehren, will ich Feuerreden halten.
Ich les der Führerkaste die Leviten,
erkläre meinen Bruch mit allen alten,
nur scheinbar ewig zementierten Riten,
lass Milch und Honig unser Land gestalten.
Dann will ich jenseits ausgetretner Pfade,
zum Schutz vor Tod und Hunger und Verderben,
für Frieden auf der ganzen Erde werben,
wohl noch in meiner ersten Amtsdekade,
(denn weniger als Helmut Kohl wär schade)
Mahatma Gandhi und sein Werk beerben,
wenn alles glückt, von Mörderhänden sterben
am Ende meiner Köpenickiade.
Zum Dank für pazifistische Meriten,
spür ich den Tod mich bitterkalt durchwalten.
Beim nächsten Mal lass ich mir das nicht bieten,
will meine Seele mal ganz anders spalten,
und schieß als Sheriff auf Wildwestbanditen
in dieser besten aller Heilanstalten.
Im Palmenhain schau ich den Reigen
der Kolibris und nasche Feigen,
ein kühler Bach gluckst froh darin.
Ein schönes Mädchen hör ich lachen.
Am Grenzstein zwischen Schlaf und Wachen
ist sie der Traumwelt Hüterin.
Schon spür ich sie, mich warm beschatten.
Sie will mir einen Kuss gestatten,
und mehr, die nackte Reiterin.
Und wie von Fern hör ich sie hämen,
“Sie Faulpelz, sollten sich was schämen!”
schimpft meine Gruppenleiterin.
(m)
Deine Brust ist Brust der Brüste,
deine Augen sind Idee,
Du bist meine Lust der Lüste,
deine Haut ist Haut per se.
Deine Lippen sind nicht Lippen
unter Lippen, sind Prinzip,
auch dein Herzherz in den Rippen
ist gewiss kein Partizip.
Schüre meine Triebestriebe,
zeige mir dein Lichtgesicht,
Schenk mir deine Liebeliebe,
und Du wirst geehelicht.
(w)
Sag, was soll ich mit Gedichten,
Worte sind nur schöner Schein,
Sex scheint von den Ehepflichten,
dir die wichtigste zu sein.
Ach, ich weiß grad nichts zu sagen,
was nutzt mir der feinste Reim,
willst Du nicht den Einkauf tragen,
hoch ins Wolkenkuckucksheim.
Scheinbar sind dir wohl die Lenden
Alpha, wie mir Omega,
hilf im Haushalt mit den Händen,
dann sag ich womöglich ja.
52 kurze Reime mit Sprachspielchen:
Schampoo, Waschtisch
Juckt dir der Hintern nach dem Klo,
dann Waschtisch lieber ra Schampoo.
Duschgel
Du sagst, Marie will was zum Saufen?
“Duschgel ikörchen für sie kaufen”.
Sansibar
Die Rechnung teil’n Sie aber sonderbar -
es zahlt per Scheck Susann, Si Bar.
Juist, finnisch, Baltrum
Juist bin ich da, das finnisch dumm,
ist mein Urlaub auch Baltrum.
Rotorblatt
Ich hab den Sonnenbrand so satt,
hau mir vor Schmerz mein Rotorblatt.
Bratsche
“Die Makrele is ja kalt!”
“Bratsche halt!”
Shakespeare
Meine Drinks, die zahl ich bar.
Mit Shakespeare zahlen? Sonderbar!
Kriechtier
Schmeckt das Bier zu sehr nach Malz,
Kriechtier isch einen Hals.
Theodizee (Motto der Nagelpflege)
Bevor ich nach seinen Fingern seh,
mach ich zuerst dem Theodizee.
Segelboot
“Nicht mehr?”, der Medicus ward rot,
als man ihm nur sech Segelboot.
Ikone
Der Berliner spricht zum Sohne:
“Gehs’ Du mit Schlips, dann geh Ikone.
Tischnisch(e), Richtertisch
Ist er auch blind – wäscht Du Tischnisch’,
dann kommt der Tag, da Richtertisch!
Zugfahrschein
Stöhnt der Säufer hochnotpeinlich.
dann ist er auf Ent Zugfahrschein lich.
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Dampfer, Fahrlässig
Ist schnelles Fahren dir zu stressig?
Geh doch vom Gas und Dampfer lässig.
Schalterhalle
“Du Barry, bist ‘ne alte Schnalle!”
So rief er laut und Schalterhalle.
Parkuhr
Er meisterte mit viel Bravour
jeden Querfeldeinparkuhr.
Oberhausen
Des Kellners Nachbar sprach mit Grausen:
“Erschreckend, wie manch Oberhausen!”
tragisch
“Drei nimmst Du, und zwei gib mir -
denn die beiden tragisch dir.”
Schabernack
Als ich sie an der Brust anpack,
war sie im Kleid, i Schabernack t.
Starenkasten
In Indien sind soziale Lasten
oft Folge von zu Starenkasten.
Indianer
“In Paula steck ich ihn nicht rein,
will lieber Indianer sein!”
Salz (H. Erhard gewidmet)
Des Gauners Leben endet schnell,
passt er nicht auf NACL.
Wasser
Friseur und Kundin klingen froh,
denn sie hört für ihr H2O.
Elefant, Waterkant
Der Peter hat wie N Elefant,
bei Dunkelheit kaum Waterkant.
Hexameter
Der Richter sah, das was nicht stimmte,
weil die Hexe nur so glimmte.
So stand er auf und lauthals rief er:
“Hängt die Hexameter tiefer!”
Tel Aviv
Diog’nes, der in Tonnen schlief,
aß aus der Hand demonstrativ,
weil er auf den Tel Aviv.
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Alles fließt (Panta Rhei)
Aus dem Zelt – Dompteurgeschrei:
“Schickt mir doch mal den Panta Rhei!”
Heraklit
Zeus war von der Liebe müd’,
als er erschöpft von Heraklit.
Samarkant (Samarkand)
Der Frauenschänder, wie bekannt,
wird im Labor am Samarkant.
Languste
Von ihr gehörnt, schwor Bastian:
“Languste dir das nich’ mehr an!”
Skier Barbier
“Bedienung! Wir verdursten Skier -
drum bring uns schnell noch ein Barbier!”
imposant
Die schlimmsten Makel hier am Strand
sind Sonnenbrand und imposant.
Tiflis
Jürgens Glied schwoll vor Entzücken,
weil Magdas Ausschnitt Tiflis blicken.
Sofia
“Wann soll ich mich blicken lassen?”
“Sofia bis fünf, das täte passen.”
Weihnachtsfest
Der Winzer hält den letzten Rest
von seinem besten Weihnachtsfest.
Clown, Etappen
Man schießt den Pferdedieb vom Rappen,
lässt dieser sich beim Clown Etappen.
Sandalen
Willst Du nicht für die Liege zahlen,
musst Du sich wohl im Sandalen.
Sydney
Merke: deine Frau zu Haus
Sydney so wie ein Model aus.
dynamisch
Der Drink schmeckt fad’, obzwar sehr frisch,
wenn ich ihn etwas dynamisch.
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Rasta
Dope in Kingston braucht zwecks Ahndung,
behördlich eine Rastafahndung.
Puszta
“Der Bienenstich schmerzt echt fatal -
drum sei so gut und Puszta mal!”
Fungizid
Bei Pizza kommt viel Käse mit,
wenn man an den Fugizid.
Nathalie
Vom Schlangenfänger sah man nie,
dass er wem eine Nathalie.
Ministrant
Man teilt mit vielen wenig Sand,
am Urlaubsort mit Ministrant.
T-Shirt
Manch Kellner scheint echt irritiert,
wenn er konfus um den T-Shirt.
Mandschurei
Kriegt das Baby Haferbrei
führt das meist zu Mandschurei.
Frustration
Der Trauerkloß mampft morgens schon
seine erste Frustration.
Davos, Chur
“Krank bin ich, was hilft mit nur?”
“Davos schön ist, mach ‘ne Chur!”
Bonduelle
Der Spion stirbt meistens schnell,
beim Kampf mit James im Bonduelle.
Deutschlandachter
Was hat den Heine müd’ gemacht?
An Deutschlandachter in der Nacht!
Almanach
Der Chorchef schimpft: “Schluss mit dem Krach!
Seid still jetzt und singt Almanach!”
Cholesterin
“Schatz der Ofen will nicht ziehn!”
“Weiß auch nicht, aber Cholesterin…”
Ich seh Reime, wenn ich schlafe,
zähl im Traum sie statt der Schafe,
lese sie auf der Toilette,
auf dem Knie in der Gazette.
Reime Verse und Konsorten
wachsen, sprießen allerorten,
selbst in meiner Unterhose
sitzen sie in der Phimose.
Auch in Hämorrhoidenfalten
scheinen sie sich festzuhalten,
und im Duft von Achselschweiß
wohnt ein Reim, wie ich wohl weiß.
In der Wohnung von Regalen
hört man freche Reime prahlen,
aus den Schränken, von den Bänken,
höhnen Reime, mich zu kränken.
In der Wanne, in der Brause,
fühlen Reime sich zu Hause,
springen aus der Blumenvase
ins Gesicht mir auf die Nase.
Sitzen breit auf meinen Stühlen,
treiben tot im Bier, dem kühlen,
liegen auf dem Abendbrot,
doch nicht ganz so mausetot.
Ich seh Reime in den Bäumen,
hör sie in der Brandung schäumen,
riech den Reim in Blüten wohnen,
seh ihn auf den Bergen thronen.
Reime treiben in den Flüssen,
schütten sich aus Regengüssen,
scheinen mich zu allen Zeiten
durch die Jahre zu begleiten.
Reime duften aus den Tannen,
wiegen sich mit gelben Grannen,
sind, gleich einer Pilzkultur,
eine Plage der Natur.
Reime knattern aus Traktoren,
jucken Schweinen in den Ohren.
Mit der Katze um die Scheunen
scheinen leise sie zu streunen.
Bauers Wachhund bei den Ställen
scheint den Reim herauszubellen.
Auf den Weiden allenthalben,
seh ich Rinder Reime kalben,
Kuh macht Muh und Kühe Mühe,
weckt der Reim mich in der Frühe,
lang bevor er in der Nacht,
statt des Schafs, mich müde macht.
Reime schwitzen aus den Stirnen,
treiben Scherze in den Hirnen,
jagen Strom durch Nervenbahnen
knistern in Geschlechtsorganen,
machen Männer aus Proleten,
zu beseelten Herzpoeten,
die die Welt, statt blind zu gehen,
wie mit neuen Augen sehen,
und die Frau, trotz ihrer Makel
wortreich preisen, welch Debakel,
weil aufs Weib, welch Hinterlist,
gar kein Reim zu machen ist.
Im Frühling packt mich kalt das Grausen,
er ist so kühl und wechselhaft,
obwohl poetisch oft Naturbanausen
ihn loben, weil er neues Leben schafft.
Ein wirres Bunt verwirrt die Sinne,
zerstört die weiße Winterpracht,
macht boshaft geil, und flach die schönste Minne,
weil uns im Leib der blinde Trieb erwacht.
Es zwitschern Vögel wie die Blöden,
dass man nicht lange schlafen kann,
aus Chlorophyll geschöpfte grüne Öden,
ziehn Weichgespülte in den Zauberbann.
Die Welt erstickt im Meer von Blüten,
die Knospen reißen auf ihr Maul,
im Garten packt den Mann ein wildes Wüten,
gleich einem hoch gedopten Ackergaul.
Es treibt das Weib zur Pediküre,
das Haar wird albern neu frisiert,
der Fuß vertäut in sündhaft teure Schnüre,
als sei er plötzlich zum Paket mutiert.
Der Lenz hat viel zu viele Reize,
sie gleich zu preisen ist ein Fluch,
weshalb ich auch mit Komplimenten geize,
am stärksten spür ich ihn im Widerspruch.
Ich hab dir ein Gesicht gelichtet
und dabei an ein Ried gelacht,
hab einen Früchtequarz verdichtet,
und unvorsichtig Most gedacht.
Mir fiel die Kram auf meine Lasten,
jetzt such ich bier das Ulfibet,
man soll beim Esten nicht so kasten
grad wenn am Wildschirm Dunst entsteht.
Doch hoff ich lehr, dass meine Geilen
dein Harz und deine Säule rührn,
dir endlich deine Kunden peilen,
und dich mit mir zum Pimmel führn.