Terrabella

Gedichte gegen das Alltagsgrau...

Im Flug

Dein Kuss hat mich im Flug erreicht,
ich spür ihn süß auf meiner Haut,
er ist so zart, so luftig leicht,
hat meinen Panzer aufgetaut.

Ich fühle ihn als sanften Hauch,
der über meine Poren streicht,
mir auf dem Mund, der Brust, dem Bauch,
dem Flügelschlag der Feen gleicht.

3 Kommentare

  1. Karfunkelfee

    6. Juni 2012 at 18:22

    Der Feen Kuss ist leicht und unbeschwert
    ihre Berührung flaumenfern
    Menschenherzen sind mit Scham bewehrt
    dabei lieben sie so gern.

    Wie kann es sein, dass es so schwer ist
    Lippenberührungen zu finden
    zu finden, was das Herz vermisst
    und Mund an Mund zu binden?

    Der Feen Seele ist kein Trugbild
    Körperlichkeit ist kein Schein
    sie lieben leidenschaftlich stolz und wild
    und wollen so gern Menschen sein.

    Und noch ein Korollar.
    Sehr schön, Deine Lyrik.

    Viele Grüße von der Karfunkelfee

  2. oh wie schön, man kann sie förmlich vor Augen sehen, diese herrlich märchenhaften Wesen..ich mag Feen und Elfen :-))
    ich wünsch dir ganz doll viele solcher “Wahrnehmungen”

    Grüßle aus dem Hohenloher Ländle
    Sterntalerchen

  3. Ein schönes, leichtes und romantisches Gedicht. Die guten Feen sind überall unterwegs. Es sind die lieben Frauen, die dir Haare färben und immer noch kleine Weihnachtsengel verschenken. Woher stammt das Wort Fee? Ist es die Feder-leichte?

    Sehr prosaisch!

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